Kerndämmung für Ihr Zuhause
Warme Räume, weniger Heizkosten
Sie möchten die Energieeffizienz Ihres Hauses verbessern, ohne die Fassade großflächig zu verändern? Sie suchen eine bauphysikalisch sichere, langlebige und wirtschaftliche Lösung? Dann könnte eine Kerndämmung mit dem mineralischen Dämmstoff SLS20F® die passende Lösung für Sie sein.
SLS20F® ist ein mineralischer Einblasdämmstoff aus geschäumtem Recyclingglas. Er wurde speziell dafür entwickelt, vorhandene Hohlräume in Gebäuden sicher, lückenlos und dauerhaft zu füllen. Besonders interessant ist das für Häuser mit zweischaligem Mauerwerk, also für Gebäude mit einer Luftschicht zwischen innerer und äußerer Mauerschale. Auch andere Hohlräume in Decken, Dächern oder Fassaden können je nach Aufbau infrage kommen.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
- Unbrennbar, Baustoffklasse A1: SLS20F® ist ein rein mineralischer Dämmstoff und trägt nicht zur Brandlast des Gebäudes bei.
- Feine Körnung von 0,1 bis 3 mm: Das Granulat kann auch verwinkelte Hohlräume, Fugen und Bereiche um Maueranker gleichmäßig ausfüllen.
- Wärmeleitfähigkeit 0,0356 W/mK: Das Material reduziert Wärmeverluste über geeignete Hohlräume deutlich.
- Hydrophob und diffusionsoffen: SLS20F® weist flüssiges Wasser ab, bleibt aber offen für Wasserdampf.
- Setzungssicher und alterungsbeständig: Die maschinell verdichtete Füllung bleibt dauerhaft stabil und verrottet nicht.
- Aus Recyclingglas hergestellt: Ein vorhandener Rohstoff wird zu einem langlebigen mineralischen Baustoff weiterverarbeitet.
Baqu ist Hersteller von SLS20F® in Hamburg und begleitet die fachgerechte Anwendung mit langjähriger eigener Ausführungserfahrung und einem Netzwerk erfahrener Partnerbetriebe.
SLS20F® ist ein leistungsfähiger Dämmstoff – aber er ist nicht für jedes Gebäude automatisch die richtige Lösung. Der wichtigste Schritt ist deshalb immer die fachliche Prüfung vor Ort. Gemeinsam mit Ihnen prüfen wir, ob die Luftschicht ausreichend breit, trocken, sauber und geschlossen ist. Erst danach lässt sich seriös beurteilen, ob eine Kerndämmung mit SLS20F® technisch sinnvoll und wirtschaftlich empfehlenswert ist.
Ihr nächster Schritt: Fordern Sie eine fachliche Ersteinschätzung an und lassen Sie prüfen, ob Ihr Haus für eine Kerndämmung mit SLS20F® geeignet ist. So erhalten Sie eine belastbare Entscheidungsgrundlage, bevor Sie investieren.
Das Problem vieler Häuser: Wärmeverluste über ungedämmte Hohlräume
Bei vielen Häusern mit zweischaligem Mauerwerk bleibt die Luftschicht zwischen innerer und äußerer Mauerschale ungenutzt. Über diesen Bereich entstehen Wärmeverluste, die sich im Alltag als höhere Heizkosten und kühlere Wandoberflächen bemerkbar machen.
Eine fachgerecht ausgeführte Kerndämmung kann genau hier ansetzen. Sie reduziert die Wärmeverluste durch das Mauerwerk und sorgt für spürbar wärmere Außenwände auf der Raumseite. Dadurch fühlen sich Räume oft angenehmer und gleichmäßiger temperiert an, während die Heizung weniger gegen kalte Wandflächen arbeiten muss.
Auch im Sommer kann eine gedämmte Gebäudehülle dazu beitragen, dass sich Räume langsamer aufheizen. Die konkrete Wirkung hängt immer vom Gebäude, der Himmelsrichtung, den Fensterflächen, der Verschattung und der Nutzung ab. Als Teil eines sinnvollen energetischen Gesamtkonzepts kann die Kerndämmung jedoch einen wichtigen Beitrag leisten.
SLS20F® wird mit einer Einblasmaschine über wenige kleine Füllbohrungen in die Luftschicht eingebracht. Der Durchmesser der Einblasdüse liegt bei nur 28 mm. Je nach Wandfläche können wenige Bohrungen ausreichen.
Für welche Häuser kommt SLS20F® infrage?
Besonders häufig wird SLS20F® für die Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk eingesetzt. Diese Bauweise findet man bei vielen Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, Villen, Altbauten und Gebäuden mit erhaltenswerter Fassade. Zwischen Innen- und Außenschale befindet sich eine Luftschicht, die mit diesem mineralischen Dämmstoff verfüllt werden kann.
Eine Kerndämmung mit SLS20F® ist ab einer Luftschichtweite von etwa 3 cm möglich; ideal sind häufig 5 bis 8 cm. Entscheidend bleibt aber nicht nur die Breite der Luftschicht. Wichtig sind auch der Zustand des Mauerwerks, die Trockenheit, die Sauberkeit des Hohlraums, die Dichtheit zu den Innenräumen und ein fachgerecht geschlossener Aufbau.
Deshalb gehört eine Gebäudevoruntersuchung immer dazu. Wir setzen mehrere kleine Testbohrungen und prüfen die Luftschicht mit einem Endoskop. So erkennen wir, ob Bauschutt, Mörtelreste, Feuchtigkeit oder andere Hindernisse vorhanden sind. Auch kritische Stellen wie Abluftventilatoren, Rohrdurchführungen, Kabeldurchführungen, Steckdosenbereiche oder offene Maueroberseiten werden betrachtet und bei Bedarf nachgebessert.
Nur wenn die Voraussetzungen stimmen, sollte die Dämmung ausgeführt werden. Diese Klarheit ist kein Hindernis auf dem Weg zur Sanierung, sondern ein Qualitätsmerkmal: Sie schützt vor Fehlinvestitionen und vor bauphysikalischen Risiken.
Auch denkmalgeschützte oder gestalterisch empfindliche Gebäude können für SLS20F® interessant sein. Weil die Dämmung in den vorhandenen Hohlraum eingebracht wird, bleibt die äußere Ansicht des Gebäudes in der Regel unverändert. Gerade bei Klinkerfassaden, historischen Fassaden oder architektonisch wertvollen Außenflächen ist das ein wichtiger Vorteil. Ob die Maßnahme im Einzelfall zulässig und sinnvoll ist, muss bei denkmalgeschützten Gebäuden zusätzlich mit den zuständigen Stellen abgestimmt werden.
Was ist SLS20F®?
SLS20F® ist ein feinkörniger, mineralischer Dämmstoff aus geschäumtem Glas-Granulat. Das Material wird aus Recyclingglas hergestellt und thermisch expandiert. Dabei entsteht eine mikroporöse Struktur mit vielen kleinen Lufteinschlüssen. Diese eingeschlossene Luft ist für die Dämmwirkung besonders wichtig, während das Glas ein stabiles und langlebiges mineralisches Gerüst bildet.
Die Körnung liegt bei etwa 0,1 bis 3 mm. Dadurch kann das Granulat auch verwinkelte Hohlräume gut ausfüllen. Beim Einblasen verteilt sich SLS20F® in der Luftschicht und umschließt vorhandene Bauteile wie Maueranker. So entsteht eine gleichmäßige Dämmfüllung ohne Zuschnitt und ohne Dämmplatten, die an die Wand geklebt oder gedübelt werden müssten.
Die Wärmeleitfähigkeit von SLS20F® liegt bei 0,0356 W/mK. Für Hausbesitzer bedeutet das: Das Material kann die Wärmeverluste durch geeignete Hohlräume deutlich reduzieren. Wie stark sich das auf Heizkosten und Komfort auswirkt, hängt von der gedämmten Fläche, der Luftschichtweite, dem bisherigen Wandaufbau, der Heizungsanlage und dem Nutzerverhalten ab.
SLS20F® ist bauaufsichtlich zugelassen. Die Zulassungsnummer lautet Z-23.12.-1399.
Außerdem ist der Dämmstoff diffusionsoffen, hydrophob, alterungsbeständig und als Glasmineral der Baustoffklasse A1 (unbrennbar) zugeordnet. Diese Kombination macht ihn für viele Sanierungsfälle besonders interessant.
Die wichtigsten Vorteile für private Hausbesitzer
Mehr Wohnkomfort durch wärmere Wandoberflächen
Eine Kerndämmung kann dafür sorgen, dass die Außenwände auf der Raumseite weniger stark auskühlen. Genau das ist im Alltag spürbar: Räume wirken behaglicher, die Temperatur verteilt sich gleichmäßiger, und das unangenehme Kältegefühl in Wandnähe kann nachlassen. Fachlich gesprochen steigen die raumseitigen Oberflächentemperaturen der Außenwände.
Weniger Wärmeverlust über das Mauerwerk
Bei geeigneten Gebäuden reduziert eine Kerndämmung die Transmissionswärmeverluste durch die Außenwände. Die bestehende SLS20-Website nennt für Kerndämmungen mit SLS20F® je nach Luftschichtweite eine Verringerung der Transmissionsverluste durch das Mauerwerk von etwa 60 bis 80 % bei Luftschichten zwischen 6 und 10 cm.
Konkrete Praxiswerte zu Einsparung und Amortisation finden Sie weiter unten im Abschnitt zu Kosten, Einsparung und Förderung.
Sicherheit durch nicht brennbares Material
SLS20F® ist als mineralischer Dämmstoff unbrennbar und der Baustoffklasse A1 zugeordnet. Für Hausbesitzer ist das ein wichtiger Sicherheitsaspekt, besonders im Vergleich zu brennbaren Dämmstoffen. Das Material kann selbst kein Feuer fangen und trägt nicht zur Brandlast bei.
Diffusionsoffen und wasserabweisend
SLS20F® ist diffusionsoffen und zugleich hydrophob, also wasserabweisend. Das Material nimmt selbst kein Wasser auf. In geeigneten und fachgerecht geprüften Wandaufbauten kann diese Eigenschaft zu einer bauphysikalisch sicheren Dämmung beitragen. Wichtig bleibt: Vor der Ausführung müssen Feuchtigkeit, Undichtigkeiten und der Zustand der Luftschicht fachlich geprüft werden.
Langlebig und setzungssicher
SLS20F® ist chemisch inaktiv, alterungsbeständig und verrottet nicht. Durch die maschinelle Verarbeitung wird das Granulat in der Luftschicht verdichtet. Dadurch ist die Füllung setzungssicher und kann auch bei späteren Arbeiten, etwa einem Fenstertausch, in geschlossenen Hohlräumen stabil bleiben. Das ist ein praktischer Vorteil gegenüber Dämmstoffen, die nachsacken oder schwer kontrollierbar verteilt sein können.
Nachhaltig durch Recyclingglas
Der Dämmstoff besteht aus recyceltem Glas. Damit wird ein vorhandener Rohstoff weiterverwendet und zu einem langlebigen Baustoff verarbeitet. Die SLS20-Webseite nennt für die Herstellung einen Energieaufwand von 45 bis 55 kWh pro Kubikmeter. Für Hausbesitzer, die energetische Sanierung und Ressourcenschonung verbinden möchten, ist das ein starkes Argument.
Zusätzlicher Schallschutz
Neben der Wärmedämmung kann eine gefüllte Luftschicht auch den Schallschutz verbessern. Wie deutlich dieser Effekt ist, hängt vom jeweiligen Wandaufbau und der Geräuschsituation ab. Gerade an stärker befahrenen Straßen oder in dichter Bebauung kann der zusätzliche Nutzen jedoch relevant sein.
Warum Baqu? Herstellerwissen und Erfahrung aus der Praxis
Bei einer Kerndämmung entscheidet nicht nur der Dämmstoff, sondern auch die Ausführung. Die Luftschicht muss geprüft, die Materialmenge richtig bemessen und das Granulat fachgerecht eingeblasen werden. Genau hier liegt ein wichtiger Vorteil von Baqu: Das Unternehmen ist Hersteller von SLS20F® in Hamburg und verbindet Produktwissen mit eigener Ausführungserfahrung.
Die Baqu Gesellschaft für Energiesysteme mbH kennt das Produkt nicht nur aus technischen Datenblättern, sondern aus der praktischen Anwendung an realen Gebäuden. In Norddeutschland kann Baqu die Einblasdämmung selbst ausführen und hat nach eigenen Angaben bereits über 1.450 Gebäude mit SLS20F® gedämmt. Zusammen mit geschulten und betreuten Partnerbetrieben wurden seit 2004 über 10.000 Gebäude realisiert.
Für private Hausbesitzer bedeutet das: Sie sprechen mit einem Anbieter, der die Materialeigenschaften, die Grenzen des Einsatzes und die Anforderungen an eine fachgerechte Verarbeitung aus der Praxis kennt. Je nach Standort kann Baqu die Ausführung selbst übernehmen oder erfahrene Partnerbetriebe in Deutschland und Europa nennen. Das schafft Sicherheit, besonders wenn es um Fragen zu Feuchtigkeit, Altbau, Denkmalschutz, Fassade, Förderfähigkeit oder Wirtschaftlichkeit geht.
Wir kennen die technischen Daten unseres Materials aus dem Labor. Aber was uns wirklich antreibt, ist das Wissen, dass hinter den über 10.000 Projekten 10.000 individuelle Hausgeschichten stehen. Jedes Gebäude behandeln wir so sorgfältig, als wäre es unser eigenes.

Eine fachgerecht geplante Kerndämmung soll bauphysikalisch sicher funktionieren. SLS20F® ist diffusionsoffen und wasserabweisend. Entscheidend ist, dass Mauerwerk und Luftschicht geeignet sind; genau das klärt die Voruntersuchung.
So läuft eine Dämmung mit SLS20F® ab
1. Erste Einschätzung und Beratung
Am Anfang klären wir gemeinsam, ob Ihr Gebäude grundsätzlich geeignet sein könnte und welcher Ausführungsweg sinnvoll ist. Dazu betrachten wir Baujahr, Wandaufbau, Fassadenart, vorhandene Luftschichten und Ihre Ziele. Geht es vor allem um Heizkosten, Wohnkomfort, Schallschutz, Denkmalschutz oder eine Kombination dieser Punkte?
2. Gebäudevoruntersuchung vor Ort
Vor der eigentlichen Dämmung prüfen wir die Luftschicht fachlich. Dazu gehören kleine Testbohrungen, eine Endoskopie und die Kontrolle typischer Schwachstellen. Die Luftschicht sollte trocken, ausreichend breit, sauber und in sich geschlossen sein. Undichtigkeiten zu Innenräumen müssen vor der Dämmung erkannt und behoben werden.
3. Transparentes Angebot
Wenn das Gebäude geeignet ist, erhalten Sie ein auf Ihr Haus abgestimmtes Angebot. Darin werden die zu dämmenden Flächen, der erwartete Materialbedarf, die Ausführung, mögliche Vorarbeiten und die Kosten nachvollziehbar dargestellt. Auch mögliche Förderwege können in diesem Schritt besprochen werden.
4. Fachgerechtes Einblasen
SLS20F® wird mit einer Einblasmaschine über wenige kleine Füllbohrungen in die Luftschicht eingebracht. Der Durchmesser der Einblasdüse liegt bei 28 mm. Je nach Wandfläche können wenige Bohrungen ausreichen; zusätzlich sind unter Fenstern Füllbohrungen nötig, damit auch dort keine ungefüllten Bereiche entstehen. Das Material verteilt sich im Hohlraum, füllt Fugen und Zwischenräume und wird maschinell verdichtet.
5. Verschließen und Abnahme
Nach dem Einblasen werden die Bohröffnungen fachgerecht mit geeignetem Fugenmörtel verschlossen. Die Dämmung ist bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus häufig innerhalb von ein bis zwei Arbeitstagen abgeschlossen. Die genaue Dauer hängt von Gebäudegröße, Zugänglichkeit, Vorarbeiten und Wandaufbau ab. In der Regel können Bewohner während der Arbeiten im Haus bleiben.
Kosten, Einsparung und Förderung: belastbar im Einzelfall prüfen
Die Kosten einer Kerndämmung hängen vor allem von der Fläche, der Luftschichtweite, der Zugänglichkeit, der notwendigen Voruntersuchung und eventuellen Abdichtungsarbeiten ab. Entscheidend ist deshalb eine objektbezogene Betrachtung: Was kostet die Maßnahme an Ihrem Gebäude, welche Energieverluste werden reduziert, und welche Fördermöglichkeiten kommen infrage?
Aus über 10.000 realisierten Gebäuden ergeben sich klare Erfahrungswerte für typische Ein- und Mehrfamilienhäuser. Häufig liegt das Einsparpotenzial bei bis zu 25 % der Heizkosten. Durch die vergleichsweise geringen Investitionskosten gegenüber einer vollflächigen Außendämmung kann sich eine Kerndämmung in geeigneten Fällen bereits nach etwa 3,5 bis 5,5 Jahren amortisieren.
Diese Werte ersetzen keine individuelle Berechnung. Sie geben aber eine realistische Größenordnung für die Investitionsentscheidung. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit hängt von Energiepreisen, Heizverhalten, Gebäudezustand, Dämmfläche, Luftschichtweite und möglichen Fördermitteln ab.
Für energetische Sanierungen können Förderprogramme relevant sein. Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle sind im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude grundsätzlich ein Thema; für die Antragstellung ist in der Regel ein Energieeffizienz-Experte einzubinden. Da Förderbedingungen sich ändern können, sollte die konkrete Förderung immer aktuell und vor Beauftragung geprüft werden.
Häufig gestellte Fragen
Ist mein Haus für eine Kerndämmung geeignet?
Das lässt sich erst nach einer Prüfung sicher beantworten. Besonders geeignet sind häufig Häuser mit zweischaligem Mauerwerk und einer ausreichend breiten, trockenen und sauberen Luftschicht.
Bleibt meine Fassade erhalten?
In der Regel ja. Bei der Kerndämmung wird der vorhandene Hohlraum verfüllt. Die Fassade muss nicht großflächig geöffnet oder mit Dämmplatten überdeckt werden. Die kleinen Bohröffnungen werden nach der Verfüllung fachgerecht verschlossen.
Wie werden Fugen und Öffnungen abgedichtet?
Kritische Punkte wie Rohrdurchführungen, Ablüfter, Kabeldurchführungen oder offene Maueroberseiten werden bei der Voruntersuchung geprüft. Festgestellte Undichtigkeiten werden vor der Dämmung fachgerecht geschlossen. Bei Bedarf können ein Nebelgenerator oder ein Blower-Door-Test helfen, Leckagen sichtbar zu machen.
Kann durch die Dämmung Feuchtigkeit oder Schimmel entstehen?
Eine fachgerecht geplante Kerndämmung soll bauphysikalisch sicher funktionieren. SLS20F® ist diffusionsoffen und wasserabweisend. Entscheidend ist, dass Mauerwerk und Luftschicht geeignet sind; genau das klärt die Voruntersuchung.
Was passiert, wenn mein Haus nicht geeignet ist?
Dann sollte die Kerndämmung nicht ausgeführt werden. Eine seriöse Prüfung kann also auch bedeuten, dass von der Maßnahme abgeraten wird. Genau diese Ehrlichkeit schützt Ihr Gebäude und Ihr Budget.
Wie lange dauert die Ausführung?
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus kann häufig in ein bis zwei Arbeitstagen gedämmt werden. Bei größeren oder komplexeren Gebäuden kann es länger dauern. Die genaue Dauer wird nach der Voruntersuchung eingeschätzt.
Muss ich während der Arbeiten ausziehen?
In vielen Fällen ist das nicht nötig. Die Arbeiten erfolgen überwiegend von außen oder an gut zugänglichen Stellen. Es entstehen deutlich weniger Eingriffe als bei einer großflächigen Fassadensanierung. Details hängen vom Gebäude und der Ausführung ab.
Ist SLS20F® gesundheitlich unbedenklich?
SLS20F® enthält nach Herstellerangaben keine schädlichen Substanzen, Fasern oder Bindemittel und ist bauaufsichtlich zugelassen. Für Hausbesitzer ist außerdem wichtig, dass es sich um einen mineralischen, nicht brennbaren Dämmstoff handelt. Bei der Verarbeitung gelten die üblichen fachlichen Schutz- und Sauberkeitsanforderungen.
Gibt es Förderungen?
Mögliche Förderungen sollten immer aktuell geprüft werden. Bei Maßnahmen an der Gebäudehülle ist üblicherweise ein Energieeffizienz-Experte einzubinden. Eine Beratung vor Beauftragung ist wichtig, weil Förderanträge häufig gestellt werden müssen, bevor Arbeiten beginnen.
Der nächste Schritt: Fachliche Ersteinschätzung anfordern
Eine gute Dämmentscheidung beginnt nicht mit einem Pauschalangebot, sondern mit einer seriösen Prüfung. Wenn Ihr Haus über eine Luftschicht oder andere geeignete Hohlräume verfügt, kann SLS20F® eine langlebige, sichere und vergleichsweise eingriffsarme Lösung sein.
Sie gewinnen Klarheit über den Zustand Ihres Gebäudes, die technische Machbarkeit, mögliche Energieeinsparungen, Förderchancen, die zu erwartenden Kosten und den passenden Ausführungsweg.
Fordern Sie jetzt eine fachliche Ersteinschätzung für Ihr Gebäude an – unverbindlich, objektiv und mit einer belastbaren Entscheidungsgrundlage für Ihre Sanierung.
Senden Sie Ihre Anfrage per E-Mail an (mailto:info@baqu-energiesysteme.de) oder nutzen Sie die Kontaktseite von Baqu